Gärten als Lebensretter für Bestäuber
01. April 2025
Eine aktuelle Studie von Timberlake, Tew und Memmott (2024) hebt die entscheidende Rolle von Gärten bei der Unterstützung von Bestäubern in landwirtschaftlichen Gebieten hervor. Obwohl Gärten jährlich nur etwa 15% des Nektars in solchen Landschaften liefern, steigt ihr Beitrag in kritischen Phasen wie dem frühen Frühling und Spätsommer auf bis zu 95%, wenn andere Nektarquellen knapp sind. Diese kontinuierliche Nektarversorgung hilft, saisonale Engpässe zu überbrücken und fördert die Gesundheit und das Überleben von Bestäuberpopulationen. Bemerkenswert ist, dass über 90% der landwirtschaftlichen Flächen in Grossbritannien innerhalb von einem Kilometer von einem Garten liegen, was das Potenzial für Gärten unterstreicht, weitreichende positive Effekte auf Bestäuber zu haben. Die Autoren betonen, dass durch gezielte Bepflanzung von Gärten mit nektarreichen Pflanzen, insbesondere in Zeiten geringer Nektarverfügbarkeit, Besitzer:innen von Gärten und Balkone einen bedeutenden Beitrag zum Schutz und zur Förderung von Bestäubern leisten können. Die Studie zeigt damit jedoch auch, dass im Landwirtschaftsgebiet Hecken und Krautsäume eine Bedeutende Rolle haben.
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